Transformation – vom Ziehen in der Seele

Glaubenssätze ändernDie letzten Wochen habe ich mich sehr intensiv auf die Veränderung richtig tief sitzender Glaubenssätze eingelassen und fühle mich wie mitten in einer Transformation. Jetzt zieht und zerrt es in meinem geistigen und seelischen System, so wie ich das von einer körperlichen Grippe kenne.

 

Wachstum zur Powerfrau

 

Auch vom Wachstum als Kind kenne ich dieses Ziehen. Ich bin sehr schnell sehr groß geworden und meine Gliedmaßen haben oft fürchterlich geschmerzt, wenn sie sich wieder einmal ein Stück verlängert haben. Gleichzeitig war ich damals jedes Mal enorm stolz, weil ich spürte, dass ich wachse.

Den Prozess selbst konnte ich ja nicht steuern. Es war eine kindliche Freude verbunden mit einem Kraftgefühl: Ich werde größer, ich werde erwachsen, ich werde eine Powerfrau. Als Mädchen wollte ich nichts sehnlicher, als endlich erwachsen sein, eine Frau sein. Ein Wachstumsschub war das deutliche Zeichen dafür, dass es voranging.

 

Transformation ist wie Achterbahnfahren?

 

seelische ProzesseSo ähnlich wie damals im Wachstumsprozess fühle ich mich gerade auch in meinem Seelen- und Denk-System. Ich hadere, lasse los, löse auf, halte fest, erneuere, ahne das Neue mehr als dass es greifbar wäre, heile und fühle mich in dem neuen Gefühl wohl und unwohl zugleich. Es zieht. Es zerrt. So muss Achterbahnfahren wohl sein (tu ich nicht, deshalb weiß ich‘s nicht 😉 )

Obendrein flasht mich ein kreativer Input nach dem anderen, neue Songtexte kommen (juhuuuuuuu!), ich löse mich in einer Welle nach der anderen, in einem Bad aus Inspirationen auf.

So also geht Transformation, denke ich in den letzten Tagen manchmal staunend und stehe auch irgendwie außerhalb von mir und beobachte mich.

 

Mit Freude in die Veränderung

Freude in der TransformationLiest sich ein wenig crazy und spiri-mäßig, merke ich grade, und wahrscheinlich ist es das im Moment auch. Lach. Die Freude und der Humor sind mir bei all dem aktuell treue Wegbegleiterinnen und dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

Selbst die Freude kann ich dieser Tage oft nicht (be)greifen, sie ist einfach da, ohne Grund. Und das ist gut so. Wie gut, dass Einwilligen etwas ist, was ich immer besser kann. Das tu ich jetzt dann mal: Einwilligen ins Wachsen, ins Dehnen und Weiten, in die Änderung, denn da bin ich ja ständig drin. Gerade nur sehr sehr intensiv.

 

Wenn du das auch kennst, schreib uns doch in den Kommentar, wie es dir damit geht. Wir freuen uns darüber.

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