Sich mehr zu zeigen, das steht für sie an, sagt sie einleitend in unserem Gespräch, und dieses Interview ist ein Abenteuer für sie. Deshalb hat sie die Gelegenheit wahrgenommen, uns ihr Herzensprojekt vorzustellen: Seminare und  Einzelbegleitung Schoßraumzeit für Frauen oder Tantra-Massage für Männer, für ein Leben in Kontakt und Leidenschaft.

Sabine Schröder strahlt für mich ein sanftes und dabei klares Engagement dafür aus, im Mitgefühl für sich selbst zu sein, den empfindsamen Teil zuzulassen und berührbar zu bleiben – oder wieder zu werden. Sie möchte bei Menschen, vor allem bei Frauen, das Mitfühlen und den Kontakt zu sich selbst zu stärken und die Leidenschaft dafür, in die Tiefe zu gehen.

Hierzu bietet sie unter anderem Frauenseminare und ein Frauenjahrestraining an.

Was macht dir bei deiner Arbeit als Körpertherapeutin und Seminarleiterin am meisten Freude?

Ich mag besonders die heiligen und magischen Momente, wenn eine Frau in Kontakt mit sich, mit ihrer Essenz kommt, sich damit zeigt, authentisch ihren Platz einnimmt, und wenn Frauen, die um sie da sind, sie durch ihre Herzens-Präsenz in diesem Prozess unterstützen. Solche Momente passieren einfach … da kann ich nichts tun, außer mich dafür zu öffnen, diese Frau zu begleiten und ihr das zu geben, was sie in diesem Moment braucht.

Ich liebe alle meine Seminare, die ich begleite und mein Herzstück ist, wenn Frauen sich auf eine Verbindlichkeit mit sich für ein ganzes Jahr einlassen. Denn dort ist ein Tiefe möglich, die sich von Mal zu Mal mehr ausdehnt und auch die Erfahrung von Schwesterschaft und Gefährtin sein deutlich erfahrbar macht.

Das Tollste daran, eine Frau zu sein, ist für mich …..

… empfänglich, sinnlich und Klarheit in einer Person zu sein.

Was bedeutet „frei sein“ für dich?

… die Fähigkeit, mich immer wieder neu auf das Leben einzulassen, auf den nächsten Moment.

Was war die wichtigste Erkenntnis in deinem bisherigen Leben?

… dass ich von etwas Größerem geführt werde.

(Ich frage nach, was denn das „Größere“ ist.)

Eine höhere Ordnung, die Magie des Lebens, in Verbundenheit zu sein mit allem. Manchmal sieht das, wohin es mich führt, vordergründig nicht angenehm aus und dann macht es irgendwann doch Sinn.

Am meisten liebe ich an mir, …..

… dass ich es immer wieder schaffe, zu staunen, und dass ich neugierig bin.

Wenn du einen Tag lang ein Mann sein könntest: Was würdest du als Mann auf alle Fälle einmal tun wollen?

Ich würde als Mann dem Weiblichen dienen wollen, in meiner ganzen Präsenz, in Würde einer Frau den Raum geben wollen, damit sich das Weibliche gebären kann – auf Augenhöhe mit der Frau im Gegenüber und in gegenseitiger Anerkennung.

Wow, das fühlt sich schön an, denke ich, während Sabine das sagt.

Was würdest du noch gerne lernen oder besser können?

Ich möchte noch besser mir selbst den Raum halten können, mit allem, was mich bewegt.

Wann fühlst du dich richtig „schön“?

Immer wenn ich im Einklang bin, total im Moment, pur, egal, bei was, fühle ich mich schön: im Wasser tollen, den Hang runter laufen, still sein, aus dem Fenster schauen… Wenn ich mir keine Gedanken mache, wie ich dabei wirke, sondern nur BIN.

Hast du ein Lebensmotto und wie lautet es?

Zurück zu den Menschen!

Ich bin leichter in der Natur verbunden und es gehört für mich Mut dazu, als Mensch unter Menschen zu sein, denn es geht um Begegnungen, um Öffnung, um Seelenkontakte.

Screenshot FrauenjahrestrainingSabine findet im Interview so viele schöne Worte, dass ich ganz sprachlos bin, woher sie die alle zaubert. Seelenschöne Antworten, denke ich an der ein oder anderen Stelle.

 

Danke, liebe Sabine, die du den gleichen Namen trägst wie ich. Es versöhnt (verschwestert 😉 ) mich etwas mit diesem Namen (den ich nie so richtig mochte), dass ich jetzt eine so sanft-schöne Sabine in diesem Gespräch kennen gelernt habe. „Sabine“ klingt für mich gerade ganz anders, als noch vor diesem Interview.

 

SABINE SCHRÖDER, https://sabine-schroeder-seminare.de/

(interviewt von Sabine Krink)

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