Entgiftungsprozess – achtsam leben

green detox andrea nossemSeit 1 Woche entgifte ich jetzt mit der Green Detox Kur von Andrea Nossem. Ich faste. Ich heile. Neben all den körperlichen Giften, die wir täglich so zu uns nehmen, schwemmt es mit dieser Entgiftungswoche auch zahleiche negative Gedankenmuster, nicht mehr benötigte Mindsets und Gefühle aus, die ich nicht mehr brauche. Und es macht mich sehr empfindsam für meine Umgebung. So wie gestern.

Im Zug: Was darf ich in dieser Situation lernen?

Sabine im ZugIch bin wieder einmal mit der Deutschen Bahn unterwegs in Richtung Süden. Meine gestrige Zugbegegnungen waren für mich outstanding – und lehrreich.

Da keiften sich Paare Ü70 wegen einer Sitzplatzreservierung an, obwohl der Zug halb leer war, sodass sogar der Zugbegleiter eingreifen musste und mit Rauswurf drohte, um sie still zu kriegen. 🙁 Da gehen Ehemänner derart respektlos und abwertend mit ihren Frauen um, dass diese zitternd in der Ecke sitzen und sich mir der Magen zusammenkrampft. 🙁 Da unterhalten sich pensionierte Lehrer darüber, dass es doch in jedem Fall (!) besser wäre, ein behindertes Kind abzutreiben, als sich damit „herumschlagen“ zu müssen. 🙁

Und ich sitze dazwischen, hoch sensibilisiert, weil ich immer noch entgifte und faste, frage mich, ob ich in ein anderes Abteil wechseln soll und überlege mir dann – wie fast immer in meinem Leben: Was darfst du hier in dieser Situation jetzt lernen?

Meine Entscheidung: Ich lebe mit achtsamen Menschen

Gestern habe mich dadurch daran erinnert, wie dankbar ich bin. Dankbar, dass ich mir ein Leben gestaltet habe, in dem ich von Menschen umgeben bin, die achtsam, respektvoll mit sich und anderen, in einem hohen Bewusstsein für die eigene Person und die Welt leben.

sich entscheiden achtsam zu lebenIch stelle fest, wie lange ich mich früher einem Leben ausgesetzt habe, das mich regelrecht vergiftet hat. Wie lange ich faule Kompromisse eingegangen bin, weil ich glaubte, es ginge nicht anders. Die Detoxwoche macht mich auch für solche Gifte empfänglicher.

Und ich bin in diesem Moment Dank gestern so froh, dass ich mich ENTSCHIEDEN habe, mein tägliches, nahes Umfeld so zu gestalten, dass ich mit achtsamen und wachen Menschen lebe und arbeite. 🙂 All meine Liebsten, meine Freundinnen und Freunde, meine Netzwerk-Frauen, die Trustees, mit denen ich zu tun habe, die FR(E)IDAY LADYS, ja sogar meine Kunden und Geschäftspartner bei meinem Texter-Business – und Eva und Nicole hier bei VERINNERE DICH: Euch alle meine ich! Es tut mir gut, dass es all diese achtsamen Menschen in meinem Leben gibt. Und es zeigt mir, dass es anders geht, als ich früher glaubte.

Wenn ich dann wieder einmal intensiv in eine andere Welt eintauche, wie gestern 6 Stunden im Zug, spüre ich sehr deutlich, was für ein wundervolles Leben ich habe. Und: Dass es eine ENTSCHEIDUNG war (und täglich ist), so leben zu wollen! Diese Entscheidung kann jeder Mensch treffen.

Mein Impuls: Entgifte dein Umfeld

gesunde nährende BeziehungenMein Vorschlag zum Nachdenken: Entgifte dein Leben – auch von Menschen und Umgebungen, die dir nicht gut tun. Stück für Stück, behutsam und dennoch entschlossen. Du hast das Recht, mit Menschen zu leben und zu arbeiten, die dir gut tun, die dich bereichern, dich nähern und die würdevoll und achtsam mit dir umgehen. Frage dich:

  • Wer tut dir nicht gut?
  • Welche Unachtsamkeiten anderer schaden dir?
  • Wo zieht dich ein respektloses Umfeld immer wieder runter?

Du hast es in der Hand! Es ist eine Entscheidung, mit wem du lebst und arbeitest. Geh dort weg und brich dort den Kontakt ab, wo das schleichende Gift der Unachtsamkeit und Respektlosigkeit permanent in dich eindringt. Stärke die Beziehungen und Begegnungen, die deinem Weg des achtsamen Lebens dienen. Denn das bedeutet, achtsam mit dir selbst zu sein und dich selbst zu lieben.

Ich wünsche dir gesunde und nährende Begegnungen.

Ein achtsamer Herzensgruß

Sabine

Pin It on Pinterest